Verein Berliner Segler bei der Zeuthener Woche stark vertreten

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Verein Berliner Segler bei der Zeuthener Woche stark vertreten

Das erste Juli Wochenende bescherte uns die erste Regatta des Jahres im Revier. Gleich vier Yachten mit dem VBS-Stander bereicherten das Starterfeld bei der Langstecken-Wettfahrt der Kielboote. In der Klasse der Jollen nach Yardstick stellte unser Verein zwei Starter.

Bei schönstem Sommerwetter schickte die Wettfahrtleitung zunächst die Kielboote mit 3-8-2-1-Z auf die Reise. Wer sich die Starttaktik zu früh zu recht legte, hatte heute das Nachsehen. Gut 10 min vor dem Start war die linke Seite der Startlinie bevorzugt, zum Startsignal war allerdings die rechte Seite bevorzugt. Unser Olaf erahnte die weitere Rechtsdrehung des Windes und konnte auf der rechten Seite gut Stecke machen und als zweiter nach der nicht zu schlagenden Banner 28 (Yardstick 100+1) als zweiter das erste Fass runden. Als Rassmus vorm Argo dann Parkscheine verteilte, konnte das Feld wieder aufschließen, so dass das Rennen spannend blieb. Vorbei an Tonnen 6 und 7 ging es dann unter Spi zur 8, die Freude am Segeln war den Steuerleuten aufs Gesicht gemalt.

Auf der Rücktoure mit Am-Windkurs zog sich das Feld wieder auseinander, wobei in der Enge zwischen Rauchfang und Hankelsablage die Führenden mit mehr Wind als die später Folgenden belohnt wurden. Ab dem Argo konnte in Richtung Tonne 2 wieder der Spi gezogen werden. Unsere Ypton ließ sich dann unter der Insel mit Spi schon Am-Wind fahrend durchsacken und konnte hier Zeit gutmachen. An der Spitze des Feldes kämpften unsere Segler Björn mit der „Alten Liebe“ und Olaf mit seiner Jantar um die Plätze. Olaf überquerte als zweitschnellste Yacht die Ziellinie, gefolgt von der Sportina vom SC Argo und unserer Crew mit Björn und Dieter. Über die endgültige Platzierung musste der Rechenschieber richten: Erster die Banner 28 und 2 Sekunden nach berechneter Zeit dahinter –  die Sportina. Die Jantar mit Vanessa, Olaf und Fabrice erklommen ebenfalls das Treppchen.

Diesem Erfolgen standen unsere Jollen nicht nach. Jan mit Finn Dinghi dominierte in der ersten Wettfahrt seine Kontrahenten und holte einen Sieg – nach zwei Wettfahrten Platz 2, die 3. Wettfahrt wurde abgesagt – Herzlichen Glückwunsch an Jan und weiter so. Horst konnte sich über seinen 4. Rang freuen.

Mit diesen Erfolgen griffen wir schon fast an den Bürgermeister-Pokal von Zeuthen, für die Mannschaft mit den meisten im ersten Drittel ihrer Klasse platzierten Yachten. Diesen Pokal schnappte uns der SC Argo buchstäblich vor der Nase weg – punktgleich mit uns zwar – jedoch mit besseren Platzierungen. Unser Glückwunsch geht an dieser Stelle an den SC Argo.

Am Ende des ersten Wettfahrttages gab es auf unserer Vereins-Veranda die Sieger-Ehrung der internen „Sturm-Pfingst-Wettfahrt“. Geehrt wurden Matthias/Holger mit dem 15er Jollenkreuzer „Erika“, sowie unsere Finn-Segler Jan und Mirko. Anschließend empfing unser Sportwart die Teilnehmer der Zeuthener Woche bei einem Klön-Snack. Alles in allem ein schönes Regatta-Wochenende, wir bedanken uns bei den vielen fleißigen Händen des Zeuthener Yacht-Clubs für die Ausrichtung dieser gelungenen Veranstaltung.

Pfingstwettfahrt 2021

Unser Sportwart zur Pfingstwettfahrt

Die diesjährige Pfingstwettfahrt fand in einem geänderten Format statt. Die Yachten konnten in einem festgelegten Zeitfenster individuell starten und den vom Wettfahrtleiter Christian am Start-Schiff angezeigten Kurs absegeln.

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Dadurch konnte die gewohnte „Rudelbildung“ an der Startlinie verhindert und der gegenwärtigen Lage gerecht werden. Für den Pfingst-Sonnabend war frischer Wind aus SW vorausgesagt und so sollte es auch kommen.

Sieben unentwegte Yachten, unter ihnen zwei Finns,  fanden den Weg über die Startlinie und stachen buchstäblich in den von Schaumkronen geschmückten Zeuthener See, denn Christian hatte 6 – 1 – 7 – 6 – Ziel gesteckt. Der Kurs begann auch gleich mit einer Kreuz zur Tonne 6 und erste Böen ließen den einen oder anderen auch gleich gut krängen. Vom Steuermann war also Aufmerksamkeit gefordert und die Manöver mussten zügig gehen. Die Böen gingen bis in die 7Bf (30kn). Es war also wichtig beim Auslaufen Rassmus Tribut zu zollen, um ihn gnädig zu stimmen. Der kauzige Mönch „Catweasle“ muss seinen Tonkrug wohl allein geleert haben, denn „Catweasel“ stand nicht in Rassmus‘ Obhut. Die Yacht musste leider wegen gebrochenen Fockfalls vorzeitig den Kurs in Richtung Heimathafen stecken.  Besonders sportlich ging es wohl bei unseren Jollen zu. Jan und Mirko matchten sich bis ins Ziel und schwärmten anschließend vom Surfen und Gleitfahren. Die neue Crew der Briese (Dehler 25) machte sich ebenfalls auf, den Parcours zu absolvieren und konnte sich mit dem Revier weiter bekannt machen. Zu den bereits erwähnten, gesellten sich noch die „Erika“, der 15er eines weiteren Neu-Mitglieds, Matthias. „Erika“ zeigte gute Figur und bewältigte tapfer und recht zügig den Kurs. „Stresskiller“ startete als erstes Kielboot, inwieweit der Törn stressfrei war, ist nicht bekannt. „Friemel“ ging ebenfalls ins Rennen, um den Sieg zu kämpfen.

Auf den Zeuthener ging es dann bei fast Vorwind in Richtung Schmöckwitz zur Tonne 1. Wer hier am Rauchfang entlang segelte, traf heute die bessere Wahl. Selbst mit dem Kielboot kam das Gefühl von surfen auf, als es gelang auf dem Tal der Welle zu fahren, die sich auf dem Zeuthener See aufgebaut hatte. Nach Vorwind kommt die Kreuz, so ging es dann auch zurück. Zum Teil mit Sonnenschein und Wolken, die von kräftigen Böen bzw. auffrischenden Winden begleitet wurden. Der ein oder andere Brecher schaffte es auch in die Plicht, so dass ein Gefühl von See-Segeln aufkam.

Resümierend war es für alle Yachten ein schönes Segelerlebnis. Der Zeuthener See wurde heute von unserem Stander dominiert.

Vielen Dank unserem Wettfahrtleiter Christian und der Crew vom „Sonnensucher“ die ihn unterstützte. Dank auch „Lupo“ mit Heike und Andreas, die als Sicherungsboot begleiteten und mit der Kamera schöne Impressionen vom Kurs festhielten.

1. Abslippen 2021

Die Saisonvorbereitungen sind in vollem Gange. Die ersten Boote haben bereits im Hafen wieder festgemacht. Die weiteren folgen hoffentlich in den nächsten Tagen. Unter den derzeitigen Umständen sind das erfreuliche Bilder. Wir denken, dass die Saison 2021, im Gegensatz zum letzten Jahr, wieder mit einem gut gefüllten Hafen starten wird.
Der Vorstand

Tue Gutes und rede darüber

Jährlich zeichnet der Landessportbund Ehrenamtler aus, die mindestens 15 Jahre im Vereinsvorstand gearbeitet haben. Im Rahmen der diesjährigen Ehrenamtsgala des LSB gehörten auch fünf Kameraden unseres Vereins zu den Geehrten.
Mit der EHRENNADEL in BRONZE für mindestens 15 Jahre Vorstandsarbeit wurden ausgezeichnet Horst Bittner, Peter Hartig, Olaf Mäbert. Mit der EHRENNADEL in GOLD für mindestens 25 Jahre Vorstandsarbeit wurden geehrt Rainer Borchard und Jürgen Legler.
Dazu unser Herzlichen Glückwunsch auch im Namen aller Kameradinnen und Kameraden!

Der Vorstand

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